61 Jahre Wasserskisport in Feldberg (Mecklenburg).

Von Feldberg an die Weltspitze

Professionelles Wasserrutschen seit 60 Jahren: Wieder so eine Sache, die es hier ohne das starke Engagement Einzelner nicht geben würde: Den Wasserskisport. Wasserskilifts gibt es in Neubrandenburg, in Zirkow auf Rügen und in Zachun bei Hagenow. Wasserskivereine in Neubrandenburg, Mirow und in Feldberg. Dort haben wir uns mal umgeschaut.

Bereits 1961 trafen sich Wassersportfreunde in Feldberg in Mecklenburg, um den Wasserskisport in der Region voranzutreiben – natürlich mit nahezu keinen Mitteln. Laut dem Wasserskiclub Luzin Feldberg e. V. wurde damals neben dem Training kräftig am Material gebastelt, von dem es fast nichts zu kaufen gab.

Die Seen wurden präpariert und eine erste Rampe gebaut. Dazu Zugboote mit Wartburgmotoren, eigenkonstruierte Skibretter aus Eschenholz, zusammengeflickte Anzüge aus Resten, die wegen der vielen Nähte zwickten und kratzten. An der Luzinhalle, eine Bootstation mit festem Haus am Seeufer, die als einziges Gebäude direkt am Schmalen Luzin heute noch erhalten ist, war das erste Zentrum des Wasserskisports in Feldberg.

Als der See bereits 1969 für Boote mit Verbrennungsmotoren gesperrt wurde, zog der Verein samt Rampe an den Amtswerder im Feldberger Haussee – den Namen „Luzin“ trägt der Verein aber bis heute.

Diese jungen Sportler aus Feldberg greifen schon seit Jahren bei Meisterschaften ab: Der mittlerweile
zwanzigjährige Tim Beier (links) sogar bei der Jugend-EM, der WM und der Deutschen Jugendmeisterschaft.
Ihm dicht auf den Versen sind Josefine Vitense, Lea Rebecca Metz-Sievert, Theo Söcknik und
Hannes Pohl, die zum Beispiel alle an der Deutschen Jugendmeisterschaft teilgenommen haben. Foto: Georg Hundt

Aus Betonformelementen für Siloanlagen wurde mit Engagement eine Tribüne gebaut und in den Folgejahren Stück für Stück mit Sitzgelegenheiten und Turm ausgestattet. Währenddessen hatten es die Feldberger Wasserskieinsteiger längst geschafft, bei Wettbewerben erfolgreich zu sein.

1972 fand auf der Feldberger Wasserskianlage sogar erstmalig die DDR-Meisterschaft statt – mit weit über 2.000 Zuschauern. Der damals 18-jährige Dirk Berg konnte den Heimvorteil nutzen und den Wettbewerb im Springen für sich entscheiden: mit 38,6 Metern. Nur ein Jahr später fand […]

Den ganzen Beitrag lesen im aktuellen VielSehn-Magazin.

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