Solawi Klein Trebbow bei Neustrelitz

Landwirtschaft solidarisch

Wie eine Gemeinschaft sich Ernte, aber auch Risiko teilt

Alle zwei Wochen wird der selbstgemachte Schnittkäse, Hartkäse und Frischkäse sowie Milch und Joghurt von den Mitbäuerinnen und Mitbauern abgeholt. So nennen sich die Mitglieder der Solawi, der solidarischen Landwirtschaft, deren Prinzip es ist, sich die Ernte zu teilen. Die Solawi auf dem Landkulturhof in Klein Trebbow hat derzeit 120 Mitglieder. Wöchentlich, immer donnerstags, bekommen sie frisches Gemüse vom Hof. Je nach Jahreszeit befinden sich dann Tomaten, Auberginen, Paprika, Zucchini, Bohnen, Möhren, Kohl oder Rübchen in der Gemüsekiste. Alle zwei Wochen gibt es Käse und Milchprodukte, fünf bis sechs Mal im Jahr frisches Fleisch und Wurst von den eigenen Tieren. Neben Rindern und Schafen kommen jedes Jahr auch zehn Schweine dazu, Enten und Gänse. Die Arbeit mit den Tieren stemmt Markus Poland zum größten Teil alleine. Das begrenzt natürlich auch, obwohl das Bio-Fleisch aus der Region sehr gefragt ist. „Eigentlich stehen wir jetzt an dem Punkt, dass wir keine weiteren Fleischanteile vergeben können, wenn wir unsere jetzige Größe behalten wollen“, berichtet Poland.

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Gemüse, Milch und Käse holen sich die 120 Mitbäuer*innen der SoLaWi Klein Trebbow jede Woche ab. – Foto: Georg Hundt

Den ganzen Beitrag lesen im aktuellen VielSehn-Magazin.

AKTUELLE BEITRÄGE

Scherenschnitte von Johanna Beckmann
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Meisterin der Schwarzen Kunst

Die Schere war das treueste Handwerkszeug der Johanna Beckmann. Schon im Alter von fünf Jahren erhielt sie ihr erstes eigenes Exemplar und schnitt damit fortan Bäumchen, Häuser und Blumen aus Papier. Diese Kunst begleitete sie über Jahrzehnte ihres Lebens. Die Neubrandenburger Bibliothekarin Gudrun Mohr hat dieses akribisch erforscht und dokumentiert – und damit die Scherenschnittmeisterin Johanna Beckmann vor dem Vergessen bewahrt.

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Programmkirchen in der Mecklenburger Seenplatte
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Kirche mit Programm

Kirchen sind seit jeher Orte der Zuflucht, der Ruhe, des Innehaltens. Unzählige von ihnen gibt es in Mecklenburg-Vorpommern. Stammgäste wie einst sind viele Bewohnerinnen und Bewohner der Städte und Dörfer heute jedoch längst nicht mehr in ihrer Kirche. Einige Gemeinden versuchen mit besonderen Angeboten wieder Leben in ihre alten Gemäuer zu bringen.

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Die PR-Mönche von Dargun
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Die PR-Mönche

Jürgen Hartwig und Wolfgang Streblow waren schon manches Mal vor der Kamera unterwegs – sogar in die „Höhle der Löwen“ haben sie sich zusammen getraut und in ihren Mönchskutten die Jury überrascht. Bei allem Spektakel geht es beiden jedoch vor allem um Aufmerksamkeit für die besondere Geschichte ihrer Stadt und die regionalen Köstlichkeiten zu gewinnen.

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Bernd Lasdin in seinem Atelier in Neubrandenburg
Kultur

„Von normal bis durchgeknallt“

Bernd Lasdin ist einer der bekanntesten Fotografen im Nordosten. In fast 200 Ausstellungen wurden seine Bilder in den vergangenen Jahrzehnten weltweit gezeigt. Bekannt wurde er durch seine fotografischen Langzeitserien normaler Bürgerinnen und Bürger in ihren unterschiedlichen Milieus. Sein Basislager war immer Neubrandenburg, wo er heute einer Ateliergemeinschaft angehört.

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Dreiköniginnenpalais in Mirow
Kultur

Besuch bei den „Mirokesen“

Ausgerechnet eine Mecklenburgerin hat im britischen Königshaus ihre Spuren hinterlassen. Als Queen Charlotte war sie beliebt, die Strelitzie wurde ihr zu Ehren im Botanischen Garten von London nach ihr benannt. Sophie Charlotte von Mecklenburg-Strelitz und ihre Nichten Luise und Friederike sind noch heute der ganze Stolz der mecklenburgischen Adelsfreunde. In Mirow ist ein ganzes Museum nach ihnen benannt.

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Textildesignerin Antje Reschwamm vor einem Mood-Board.
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Bloß keine Monotonie

Textiles Know-How gibt es in Malchow seit Jahrhunderten. „Manchester des Nordens“ soll die Stadt früher genannt worden sein, sagt Antje Reschwamm. Sie hat die Tradition nach der Wende, die für den volkseigenen Betrieb das Aus bedeutete, fortgeführt. Seit 30 Jahren entwirft die Textildesignerin hier Teppiche für die ganze Welt.

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Wohnen in der Kugel

Es ist ein besonderes Wohngefühl, das sich schon beim Eintreten ins Haus offenbart. Die Rundungen der Außenwände erzeugen eine angenehme Atmosphäre, keine scharfen Kanten, die Bewegungen ausbremsen.

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Lebensart

Füreinander geschaffen

Ein Tinyhouse sollte eigentlich das neue Heim von Simone und Markus Brentrup werden. Sie wollten sich kleiner setzen. Dass es nun ein ehemaliges Gutshaus mit mehreren hundert Quadratmetern geworden ist, war so nicht geplant.

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„Nachmittag“ und „Seelicht“ in Koldenhof

Nur noch bis Anfang Oktober 2021 zeigt das Kunsthaus Koldenhof (Feldberger Seenlandschaft) Bilder von Barbara Müller-Kageler und Skulpturen von Marguerite Blume-Cárdenas in einem reizvollen Spannungsfeld. Im Eröffnungsgespräch vom 14. August mit Rüdiger Hundt sprechen die Künstlerinnen über Anregungen, Anlässe und Herangehensweisen ihrer Arbeit.

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